Dies ist kein Blog

HM bei einer Wanderung in der Schweiz
Foto: Thomas Mechtel, 2017

Für regelmäßige (gar tägliche) Einträge reicht meine Kraft nicht mehr. Ich ertrage es nicht mal, die Mainstreammedien zu lesen, zu hören, zu sehen. Seit 20 Jahren sehe ich nicht mehr fern. Ich lese keine Tageszeitungen. Den "Spiegel" hatte ich aus alter Anhänglichkeit noch bis zur Ukraine-Krise abonniert, dann konnte ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, das neoliberale propagandistische Gewäsch zu finanzieren (Der Titel 'Stoppt Putin jetzt!' war der letzte Tropfen ins Fass meines Überdrusses). Seitdem lese ich ausschließlich Online-Publikationen und Blogs. Eine Link-Liste wird hier demnächst ergänzt.
Die beiden für mich wichtigsten Blogger seien hier bereits erwähnt: Gabriele Wolff (https://gabrielewolff.wordpress.com/) und Klaus Hart (http://www.hart-brasilientexte.de/ und http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/). Wenn ich denn doch mal etwas schreibe und sie mich zitieren (Wolff) oder den gesamten Text publizieren (Hart), freue ich mich (untertreibe ich mal, um die Formulierung "bin ich stolz" nicht zu strapazieren).
Auf dieser Seite werden aktuelle Texte von mir verlinkt, die in mein Blog gehören würden, wenn ich eines hätte.
Nummer Eins ist mein offener Brief an die Berliner Gesundheitssenatorin als Antwort auf die mir Mitte März 2021 zugestellte Einladung zum Impfen.
Die ausgeschlagene Einladung

Im Jahr 1986 sprang ein betrunkener Arbeiter aus einem fahrenden Zug, weil er das Aussteigen verschlafen hatte, und wurde von einem Zug auf dem Nachbargleis überrollt. Dreißig Jahre später wurde daraus die Legende um einen Neonazimord in der DDR gestrickt, die auch in einem Kriminalroman ausgeschlachtet wurde. Ich habe das Buch gelesen.Morduntersuchungskommission: Der Fall Annas

Die Sprache der Macht entlarvt sich selbst, wenn der Versuch, nachzudenken, als Feindschaft bezeichnet wird. Und die Worte in Diktaturen gleichen sich.
Die Sprache der Macht

Drei Tage später durfte dann doch demonstriert werden, verleumdet vom Mainstream, die Teilnehmerzahlen wurden grotesk verzerrt. Ich, wiewohl eher als Journalist denn als Demonstrant vor Ort, ertappte mich dabei, dass ich im Innern und manchmal auch mit ein paar lauten Tönen sang: Seht, wie der Zug von Millionen / endlos aus Nächtigem quillt ...

 

 

 

 

 

 

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